Untersuchungen zur Anbaueignung von Sojabohnen in Deutschland
Mit fortschreitender Klimaerwärmung und neuen, früher abreifenden Sorten mit gutem Ertrag wird der Anbau von Sojabohnen auch in Deutschland zunehmend interessant und erreichte 2015 bereits eine Anbaufläche von 17.500 ha. Geeignete Anbaubedingungen vorausgesetzt, ist die Sojabohne in der Lage, höhere...
Main Authors: | , |
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Format: | Article |
Language: | deu |
Published: |
Julius Kühn-Institut
2017-04-01
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Series: | Journal für Kulturpflanzen |
Subjects: | |
Online Access: | https://ojs.openagrar.de/index.php/Kulturpflanzenjournal/article/view/13251 |
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author | Dietmar Roßberg Jürgen Recknagel |
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description | Mit fortschreitender Klimaerwärmung und neuen, früher abreifenden Sorten mit gutem Ertrag wird der Anbau von Sojabohnen auch in Deutschland zunehmend interessant und erreichte 2015 bereits eine Anbaufläche von 17.500 ha. Geeignete Anbaubedingungen vorausgesetzt, ist die Sojabohne in der Lage, höhere Eiweißerträge in höherer Konzentration und besserer Qualität als die heimischen Körnerleguminosen Ackerbohne, Erbse und Lupine zu liefern. In der breiten Praxis fehlt es aber noch an Erfahrungen, insbesondere auch bezüglich der Anbaueignung unter den vielfältigen Standortverhältnissen Deutschlands.
Deshalb beschäftigt sich der Deutsche Sojaförderring seit einigen Jahren mit der Frage, geeignete Kriterien zur Charakterisierung der regionalen geografischen und klimatischen Bedingungen in Deutschland in Bezug auf die Anbaueignung von Sojabohnen zu finden bzw. zu definieren. Als Kooperationspartner fungierte dabei das Julius Kühn-Institut.
Im Wesentlichen ging es darum, Einflussfaktoren wie Temperatur, Niederschlag, Globalstrahlung und Bodengüte geeignet zu klassifizieren und entsprechend zu gewichten, um die örtlichen Rahmenbedingungen für den Sojabohnenanbau objektiv bewerten zu können und in einer detaillierten Karte zu visualisieren und zu dokumentieren.
Die im nachfolgenden Beitrag vorgestellten Ergebnisse stellen einen Konsens zwischen allen beteiligten Wissenschaftlern dar und gelten seit Mitte 2016 als geeignete Orientierungshilfe. |
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issn | 1867-0911 1867-0938 |
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publishDate | 2017-04-01 |
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spelling | doaj.art-0cd3f62846aa4449a38e46f7f29c96b22022-12-22T01:40:36ZdeuJulius Kühn-InstitutJournal für Kulturpflanzen1867-09111867-09382017-04-0169410.5073/JfK.2017.04.02Untersuchungen zur Anbaueignung von Sojabohnen in DeutschlandDietmar Roßberg0Jürgen Recknagel1Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für Strategien und Folgenabschätzung, KleinmachnowLandwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg, Deutscher Sojaförderring e.V.Mit fortschreitender Klimaerwärmung und neuen, früher abreifenden Sorten mit gutem Ertrag wird der Anbau von Sojabohnen auch in Deutschland zunehmend interessant und erreichte 2015 bereits eine Anbaufläche von 17.500 ha. Geeignete Anbaubedingungen vorausgesetzt, ist die Sojabohne in der Lage, höhere Eiweißerträge in höherer Konzentration und besserer Qualität als die heimischen Körnerleguminosen Ackerbohne, Erbse und Lupine zu liefern. In der breiten Praxis fehlt es aber noch an Erfahrungen, insbesondere auch bezüglich der Anbaueignung unter den vielfältigen Standortverhältnissen Deutschlands. Deshalb beschäftigt sich der Deutsche Sojaförderring seit einigen Jahren mit der Frage, geeignete Kriterien zur Charakterisierung der regionalen geografischen und klimatischen Bedingungen in Deutschland in Bezug auf die Anbaueignung von Sojabohnen zu finden bzw. zu definieren. Als Kooperationspartner fungierte dabei das Julius Kühn-Institut. Im Wesentlichen ging es darum, Einflussfaktoren wie Temperatur, Niederschlag, Globalstrahlung und Bodengüte geeignet zu klassifizieren und entsprechend zu gewichten, um die örtlichen Rahmenbedingungen für den Sojabohnenanbau objektiv bewerten zu können und in einer detaillierten Karte zu visualisieren und zu dokumentieren. Die im nachfolgenden Beitrag vorgestellten Ergebnisse stellen einen Konsens zwischen allen beteiligten Wissenschaftlern dar und gelten seit Mitte 2016 als geeignete Orientierungshilfe.https://ojs.openagrar.de/index.php/Kulturpflanzenjournal/article/view/13251SojabohneAnbaueignunggeografische Informationssysteme |
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